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Kundenprojekt

TalentHubfür die Deutsche Telekom

Eine Recruiting-Plattform für vier Parteien mit gegensätzlichen Interessen, die auf denselben Daten arbeiten und trotzdem nur sehen, was sie sehen dürfen.

KundeDeutsche Telekom, Direktvermarktung
AufgabePlattform für Konzern, Agentur und externe Vertriebspartner
ZeitraumStart Juli 2026, produktiv seit Mitte August 2026
LeistungKonzeption, Entwicklung, Betrieb, Weiterentwicklung
TechnikNuxt 4, PostgreSQL 16, Drizzle ORM, Docker, Caddy, Brevo
UmsetzungDevonaut
01

Die Ausgangslage

Die Direktvermarktung gewinnt Vertriebsmitarbeiter über ein Netz selbständiger Vertriebspartner. Bewerbungen kommen aus Social-Media-Kampagnen, werden von einer externen Agentur telefonisch qualifiziert und an den passenden Partner weitergereicht. Bis dahin lief das über Tabellen, Mailverteiler und Telefonlisten.

02

Warum kein System von der Stange

Übliche Bewerbermanagement-Systeme kennen ein Unternehmen und dessen Stellen. Hier arbeiten mehrere rechtlich eigenständige Partner im selben System, jeder mit eigenem Auftritt, eigenen Kalendern und eigenen Beschäftigungsmodellen.

03

Vier Ebenen, vier Sichten

Betreiber, Agentur, Vertriebspartner und die Freigabestelle des Konzerns sind getrennte Berechtigungsebenen. Die Sichttrennung steckt im Datenmodell, nicht als Filter in der Oberfläche. Unten können Sie es selbst ausprobieren.

Selbst ausprobieren

Wer sieht was?

Wählen Sie eine Rolle. Die Tabelle zeigt, was diese Rolle vom selben Datenbestand sieht, und was ihr verborgen bleibt.

BewerbungQuelleStatusPartnerKontakt
#1042InstagramEingangNorda.k…@mail.de
#1043FacebookQualifiziertSüdm.b…@web.de
#1044TikTokTerminNordj.s…@gmx.de
#1045InstagramFreigegebenWestl.m…@mail.de
#1046FacebookTerminSüdp.r…@web.de

Der Betreiber sieht alles, um den Prozess zu steuern.

Beispieldaten, vereinfacht.

04

Der Weg eines Bewerbers

Eingang über Landingpage und Quiz-Strecke mit automatischer Feldzuordnung. Danach Quellerfassung, Duplikatprüfung, dokumentierte Freigabe, telefonische Qualifizierung, Partnerzuordnung über Postleitzahl und Radius, Terminbuchung mit Kapazitätssteuerung.

05

Kommunikation im Namen des Partners

22 automatisierte Mailstrecken begleiten den Prozess. Absender, Branding und Rechtsangaben sind je Partner hinterlegt. Für den Bewerber sieht es aus, als schriebe der Partner selbst.

06

Datenschutz im Fundament

Was zur Bewerbung gehört, steht auf Vertragsanbahnung nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Alles darüber hinaus braucht eine einzeln erteilte Einwilligung. Auskunft nach Art. 15 und Anonymisierung nach Art. 17 sind Systemfunktionen, kein manueller Vorgang.

07

Wie gearbeitet wurde

Die Plattform ist KI-gestützt entwickelt worden, als Arbeitsweise, nicht als Experiment. Konzept, Architektur und Prüfung blieben beim Menschen. Ein Funktionswunsch aus dem Workshop am Vormittag konnte am selben Tag im System stehen.

300+

Bewerbungen im ersten Monat

22

aktive Mailstrecken

4

Berechtigungsebenen

Der Prozess ist heute an einer Stelle nachvollziehbar: wo ein Bewerber steht, wer ihn zuletzt bearbeitet hat, welche Mail er bekommen hat und auf welcher Rechtsgrundlage.

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